Die PGL steigt St. Jakobi auf's Dach

Turmaufstieg

Turmaufstieg

Foto: Hans-Jürgen Jolitz

Der Blick vom Dachreiter ist atemberaubend

06. September 2018

Gestern war Jakobitime und 7 PGLer machten sich an die Aufgabe, den Jakobiturm über Wendeltreppen, Holzstiegen und Leitern zu besteigen. 9 von 15 Böden im Turm haben wir geschafft, aber dann drängte die Zeit und zur blauen Stunde wollten wir auf dem Dachreiter sein. Also wieder runter und über das Gewölbe zum Dachreiter. Alles viel kleiner und enger als in der Marienkirche, dafür aber überwiegend Jahrhunderte alt. Altpastor Jansen führte uns sicher über alle Treppen, Leitern, Stiegen und durch enge Durchstiege und brachte uns die Baugeschichte und Besonderheiten dieser Kirche anschaulich nahe. Die Fotorucksäcke und Stative lagen auf dem 2. Boden, die passten nicht durch die engen Passagen. Der Blick zur blauen Stunde vom Dachreiter auf die Stadt war ein besonderes Erlebnis und ich hoffe, die Fotos der Teilnehmer können diesen Eindruck wiedergeben.

Ein toller Fototreff, vielen Dank an Pastor Jansen und den Organisator Kai Andreas.

Jo

Glockenstube

Glockenstube

Foto: Hans-Jürgen Jolitz

Blick vom Dachreiter auf St. Marien

Blick vom Dachreiter auf St. Marien

Foto: Hans-Jürgen Jolitz

Blick auf den eigenen Turm

Blick auf den eigenen Turm

Foto: Hans-Jürgen Jolitz

Pastor Jansen trägt eine weiße Hose

09. September 2018

Eine blütenweiße Hose hat Herr Jansen - der Pastor von St.Jacobus - an, so schlimm kann es also nicht werden! Wir sind auf dem Weg in den Himmel, wir wollen auf den Turm, um schöne Fotos zu machen und Herr Jansen führt uns.

Zuerst eine schmale, steinerne Wendeltreppe - erster Boden. Die ersten Fotos werden gemacht. Jetzt fangen die hölzernen Treppen an - zweiter Boden, dritter Boden. Insgesamt werden es sieben Böden, die Treppen zu Leitern, die Leitern zu Leiterchen und die Durchstiege in den Böden zu engsten Lücken, durch die Frau/Mann eben noch durchkommt, aber der Fotorucksack wäre doch besser zuhause geblieben. Die Fenster werden kleiner und schmutziger - wir hätte ein Vorauskommando gebraucht, um die Ausblicke erfassen zu können. Hier drinnen ist es eine echte Herausforderung für die Kamera, das Licht zu wenig, der Blitz zu hell und überhaupt, wie bekommt man 3 Meter vor dem Kram, die 5 Meter Durchmesser in den Apparat? Taubenskelette, Fledermäuse, schöne Glocken, Arbeitsgondeln, die heute jede Arbeitsaufsicht verbieten würde!
Aber wir müssen auch wieder runter, eng und staubig, wir kennen das schon, aber über den Gewölben wird es weiter und lichter - hier findet man zum Glück in Jahrzehnten, was man heute nicht mehr braucht. Und dann der Höhepunkt: der Dachreiter, auch hier dürfen wir rauf, vorsichtig und nur für die, die schwindelfrei sind und auf dem 50 cm breiten Umlauf nicht schwindelig werden.

Aber der Ausblick ist atemberaubend: über Lübeck, kleines Lübeck, die anderen Kirchen zum Spielen , die Gassen habe ich noch nie gesehen - von oben!

Mit der untergehenden Sonne verschwindet langsam die Stadt im Dunkeln, wir haben auch langsam genug, genug Fotos gemacht, um. In zu prüfen, wie uns die Fotos bei dem anspruchsvollen Licht gelungen sind!

Kai Andreas

Fotos von Renate

Fotos von Peter

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